Weihnachtsfeier 2002
Es war einmal in einem Ort Namens Harsefeld,
in der sich ein kleiner Theaterverein (Wir) gedanken machte, seine Weihnachtsfeier
mal etwas anders zu feiern. Es ergab sich ein Angebot eines Holden Wirtes mit einem
Gastätten-Saal Betrieb “Zum Stöhner”, eine Weihnachtsfeier mit “Pfannenessen” und
anschließendem Fest mit Musik und Tanz auszurichten. Das kam uns wie gerufen. Wir
machte uns alsbald daran Einladungen an die Mitglieder zu verteilen, die mit einer
verbindlichen Anmeldung verbunden war.
Nach und nach trudelte einige Anmeldungen
ein, so dass wir zum Anmeldeschluß am 14.11.2002 doch sage und schreibe schon ganze 11
Personen waren. Ist ja man schon eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass wir nur 24
Mitglieder sind. Allerdings waren diese 11 Personen nicht mal alle Vereinsmitglieder.
Na ja, was soll’s. Ein Anruf zur Teilnehmerzahl bestätigung beim “Stöhner” brachte
dann eine weitere Überraschung. Die Weihnachtsfeier sollte auf den 14.12.2003 verlegt
werden. Ist ja aber nicht so schlimm, da wir ja sowieso nur 11 Personen waren,
bestünde ja vielliecht die Möglichkeit zum neuen Termin noch ein paar Leute hinzu
zu bekommen.
Nach etlichen telefonaten gelang es dann auch die geplante
Weihnachtsfeier für den 23.12.2003 abzusagen und auf den 14.12.2003 zu verschieben.
Aber auch dies brachte nicht mehr Teilnehmer. Macht nichts, mit 12 Personen von der
Theatergruppe starteten wir unsere diesjährige Weihnachtsfeier beim “Stöhner”.
Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die Türen zum Einlass geöffnet. Ein schön
geschmückter kleiner Saal, der Große war in der Mitte durch einen dezenten Vorhang
geteilt, erwartete seine Gäste. Ca. 120 Personen wurden erwartet, so dass der kleine
Saal gut gefüllt war. Nachdem wir dann unsere Plätze gefunden und eingenommen hatten,
gab es erstmal lauschige Musik im Hintergrund vom DJ und Plaudereien über dies und das.
Wo ist eigentlich Ingrid?! Ja, wo ist sie denn nur?! Sie müsste doch schon längst
da sein. Ingrid war aber noch nicht da. Besorgt wie wir um unsere Mitglieder nun mal
sind, haben wir dann im Hotel “Eichhorn” angerufen, da sie da untergekommen sein soll.
“Ich warte noch auf mein Taxi,” kam es durchs Handy. Erleichtertes aufatmen in
der Runde. Nachdem Ingrid dann da war ging es auch gleich mit der Auslosung der
Essenaufnahme am Buffet los. Der DJ, etwas leise in seiner Art, verkündete im 10
Minuten Rhythmus, welche Tischnummer als nächstes dran war. Endlich... Tisch Nummer 5,
die “Außenseiter” Harsefeld.
Was uns im Nebenraum (Gaststätte) an Buffet erwartete
übertraf doch alle Erwartungen. Fleich in Hülle und Fülle (Schwein, Rind, Pute und
sonstiges Geflügel) in Form von Filet, Medallions, Schnitzel usw..., verschieden
Salate, Gebratenes aus der Pfanne und zum Nachtisch ein paar Desserts. Wer da nicht
satt wurde, war selber schuld. Geschmeckt hat es einfach super. Großes Lob mal an den
Koch.
Fast bewegungsunfähig ging es dann weiter mit dem ersten Tanz und
anschließendem Greueljulklapp. Das Prinzip dieses Julklapps ist es ja eigentlich etwas
einzupacken, was man selbst mal geschenkt bekommen hat einem aber total greuellig ist.
Haben zwar einige nicht so ganz verstanden aber bis zum nächsten Mal kriegen wir das
auch noch hin. Nachdem alles aufgebaut war, ging es dann los mit Würfel. Wer eine 6
hatte, der durfte sich ein Geschenk vom Stapel nehmen, aber noch nicht auspacken. Alle
Geschenke waren verteilt und nun ging es ans auspacken. Wieder eine 6 bedeute Geschenk
auspacken und zeigen., denn nachdem alle Geschenke ausgepackt und begutachtet waren,
änderten sich die Spielregeln. Eine 1 bedeutete, jeder muss sein Geschenk eine Person
weiter nach rechts reichen. Bei einer 3 mussten die Geschenke eine Person weiter nach
links gereicht werden. Bei einer 6 musste derjenige, der diese gewürfelt hat sein
Geschenk mit einem anderen seiner Wahl tauschen. Das ganze Spiel war zeitbegrenzt bis
22:15 Uhr so dass es bis dahin reichlich Getausche und geschiebe gab. Am Schluss hatte
dann so ziemlich jeder nicht mehr das Geschenk, welches er sich ursprünglich mal
ausgesucht hatte. Aber Spaß hat es auf jeden Fall mal wieder gemacht.
Nun ging erst
richtig los. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem Tanzen (Essen) ging es
dann noch sehr sehr lustig zu. Es wurde gefeiert bis morgens um 3.00 Uhr (Dann war die
Musik alle). Alles in allem war es aus meiner Sicht eine gelungene Weihnachtsfeier.
Ich möchte mich auch noch mal auf’s herzlichste bei allen Teilnehmer bedanken, die
dazu beigetragen haben, diese Weihnachtsfeier zu einem weiteren Höhepunkt in diesem
Jahr gemacht zu haben.
Bis dann.... Euer Toni