Boßeltour am Samstag, 13.11.2004
Treffpunkt > START: Samstag. 15:00 Uhr, Ehrenberg Friedhof.
Wie war es:
Das Ganze ging ja gut los... Toni erschien bei uns zuhause = Heike und Heinrich, wo auch der Standort des Bollerwagens war.
Dort wurde der Wagen beladen mit Getränken und Speisen für die Mannschaft. Boßelkugeln und Harke waren schon an Bord. 14:35 Uhr machten wir drei uns auf den Weg zu Fuß zum Treffpunkt. Toni und Heinrich zogen den beladenen Wagen und ich marschierte hinterher - Als "Aufpasserin" - falls das eine oder andere Produkt vorzeitig den Wagen verlässt. Der größte Schwierigkeitsgrad meiner Aufgabe lag darin: Ich konnte kaum Schritt halten mit den Männern! Zeitweise war ich drauf und dran zu laufen oder auf den Wagen zu springen..., denn die Ladung des Wagens trieb die Männer dazu, schneller als normal zu gehen. Um 15:03 Uhr waren wir am vereinbarten Treffpunkt. Dort bildeten wir 2 Gruppen,
Gruppe 1: Heike -
Heinrich - Tamara - Florian
Gruppe 2: Toni - Hans - Marianne - Jürgen
Auf gutes Gelingen gab es einen Starter- Kurzen (Sauren/Pflaume/Korn). Das Beste am Start war, fand ich, Hans seine Info an mich, als erste Boßelwerferin: "Sag mal Heike, siehst du die Schafe," (es waren Pferde auf der Weide=grins) " und die erste Kurve?" (es war nur eine gerade Strecke zu sehen=grins). Also wie man jetzt schon lesen kann, waren wir alle empfangsbereit und offen für die kommenden Ereignisse. :-)
Bei der ersten Kurve gab es einen Kurzen und bei Strecken-Verfehlungen noch einen oben drauf! Schwierigkeitsgrade waren; kleine-große-hochbeinige- tiefergelegte-dicke-dünne Hunde, die mit uns Ball spielen wollten, oder die dazugehörigen Halter, die wir nicht unbedingt als Kegel ansehen wollten = denn wir wollten ja Boßeln...:-) Na ja, diese Hindernisse überbrückten wir mit einem Kurzen, wahlweise nach jedermanns Geschmack!
Die Boßelstrecke ging durch das Waldstück "Auetal/Wiesen" über den Issendorfer Weg, wo uns die Dunkelheit zum Beenden des Spiels trieb. Wir sahen die Boßelkugeln nämlich nicht mehr! :-(
Durch die vielen Getränke - sprich " Flüssigkeitszufuhr" - wurden unsere Blasen auf die Funktionstüchtigkeit getestet. Das ist ja bei den Männern überhaupt kein Hindernis oder Schwierigkeitsgrad, sich hinter einen Baum zu stellen...! aber für uns Frauen mal wieder - wie im echten Leben - ne volle Herausforderung = Einfallsreichtum war angesagt! Im Issendorfer Weg kam mir ein Dixi-Klo sehr entgegen = schön sauber - Klopapier war auch vorhanden und es roch nach Kloduft, dafür war ich sehr dankbar.
Um 19:00 Uhr waren wir am Ziel: Hotel Eichhorn, angekommen. Dort gab es Grünkohl - Fleisch und Kohlwurst. Um 20:45 wechselten wir unseren Essraum mit dem großen Saal, wo die Ü-30 Party startete. Der DJ hatte von Bee-Gees bis Nena über Potpuorries alles auf dem Plattenteller und zu unser vollsten Zufriedenheit, dass alles Non Stopp... ;-)
Da mir Anfangs "Tanz abhotten" zeitweise die Füße aus meinen Stiefeln wuchsen, setzte ich diese Aktion auf Socken fort, bis so ca. ab 22:30 Uhr. Denn dann kamen noch einige andere Mitstreiter, die mich dann doch zum wieder "Besohlen" antrieben! Wir sind zwar die "Außenseiter", aber das musste man ja nicht sofort erkennen können.
Fazit:
Tja so von A-Z, wie "Anfang" bis "Ende" war es ne "SUPER-TOLLE-
BOßELTOUR!"
Bis dann.... Euere Heike