Auch dieser Begriff erfuhr eine Neudefinition besonders in der zweiten Hälfte
des 20. Jahrhunderts. Volkstheater meint
volkstümliches Theater, ein Theater, das sich mit seinen oft derben Stücken
am Geschmack des Volkes orientiert. Theater fürs Volk, das in dieser Funktion
unterhaltsam sein möchte und keinen formulierten künstlerisch-ästhetischen
Anspruch verfolgt. Gespielt werden kann solches Volkstheater
von Laiendarstellern als auch von eigens darauf spezialisierten
professionellen Theatern, in Süddeutschland oft in der Form des
Bauerntheaters. Ursprünglich stammt der Begriff Volkstheater
aus der griechischen Antike. Die griech. Begriffe laikos (zum Volk gehörig)
und laos (das Volk) (lateinisch: laicos und leigo) deuten den
Ursprung an Laienspiel geht vom Volk aus, ist
Volkstheater. Das griechische Theater war.
Laientheater,
das Volk, die Bürger selbst wirkten im Chor mit und standen als Spieler auf
der Bühne. Erst im Laufe der Zeit professionalisierten sich die Darsteller.
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